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5:2 – Huskies stürzen den Tabellenführer

Die Heimserie der Kassel Huskies hält an. Nur 48 Stunden nach dem Derbysieg gegen Bad Nauheim feierten die Nordhessen beim 5:2 (1:1,1:0,3:1) gegen den Tabellenführer Bietigheim Steelers den achten Heimsieg in Serie.

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, für die das Wort Spitzenspiel entwickelt wurde. Nachdem Tim Lucca Krüger und Marcus Sommerfeld das Tor verpassten (3.), machte es Kassels Goldhelm besser. Evan McGrath und Braden Pimm kombinierten sich von der eigenen Zone bis vor das Tor von Sinisa Martinovic, wo Braden Pimm mit einem ansatzlosen Schuss sein 16. Saisontor erzielte (4.). Beflügelt vom Tor drückten die Huskies, aber weder Della Roveres Schuss (5.) noch Pimms Direktabnahme (7.) fanden den Weg ins Tor. Der Tabellenführer aber kämpfte sich zurück ins Spiel und bekam Hilfe von den Huskies. Als die Huskies gleich vier Minuten in Unterzahl waren scheiterten Shawn Weller (8., 11.) und Andrew McPherson (10.) an Mirko Pantkowski, der wieder den Vorzug vor Markus Keller erhielt. Der Huskies-Torhüter musste sich aber kurz darauf ebenfalls geschlagen geben. Nach einem Scheibenverlust von Andy Reiss stand Matt McKnight goldrichtig und der Top-Torjäger traf zum verdienten Ausgleich (14.).

 

Die Hausherren meldeten sich aber kurz darauf auch wieder zurück. In Überzahl scheiterte zunächst Toni Ritter an Martinovic (18.), ebenso wie Pimm, der frei im Slot zum Schuss kam (19.).

Deutlich verhaltener starteten beide Teams ins zweite Drittel. Zwar versuchten es die Steelers weiterhin mit Forecheck, doch erzwangen sie keine Puckverluste mehr. Ganz im Gegenteil: Nach einem Konter bediente Braden Pimm Andy Reiss, der zwar am Tor vorbei schoss, den Abpraller aber verwertete Kassels Goldhelm zur 2:1-Führung (25.). Im Gegenzug hatte Ex-Husky Dominic Auger den Ausgleich auf der Kelle, doch das Zuspiel von Norman Hauner bekam er nicht an Pantkowski vorbei (26.) Danach aber waren die Hausherren wieder am Zug. Zwar verteidigten die Steelers eine vierminütige Unterzahl stark, hatten aber Glück, dass Adriano Carciola frei vorm Tor verzog (29.). Kaum komplett arbeitete der Tabellenführer am Ausgleich. Benjamin Zientek traf alleine vor Pantkowski den Puck nicht (34.), Adam Borzeckis Lupfer von der Mittellinie (38.) sowie Sommerfelds Schlagschuss (40.) landeten am Pfosten des Kasseler Gehäuses.